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Wie wird die Leibrente berechnet?

28. Jun 2021 Eigentum, Miete & Wohnen, Vorsorge

Wer sich für die Absicherung im Alter in Form einer Leibrente entscheidet, stellt sich vor allem die Frage, wie hoch die Leibrente am Ende ausfallen wird. Abhängig vom eingebrachten Kapital und der Art der Leibrente kann diese nämlich unterschiedlich hoch ausfallen. Wir haben für Sie zusammengefasst, wie sich die Höhe einer Leibrente berechnet und worauf Sie achten müssen, wenn Sie sich für eine Leibrente zur Altersvorsorge entscheiden.

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Art der Leibrente: Immobilien oder Versicherung

Möchten Sie die Höhe Ihrer zukünftigen Leibrente berechnen, ist zunächst wichtig, welche Form der Leibrente Sie beziehen. Möglich ist eine Leibrente in Form einer Versicherung oder beim Immobilien­verkauf, hier wird die regelmässige Leibrente anstelle der einmaligen Zahlung des Kaufpreises geleistet.

Entscheidend für die Höhe der Leibrente ist in beiden Fällen die Höhe des eingebrachten Kapitals. Während dieses bei einer Versicherung klar angegeben werden kann, ist es beim Immobilienverkauf etwas komplizierter: Der Wert einer Immobilie entspricht nicht automatisch dem tatsächlichen Verkaufspreis. Wer mit der Leibrente ein lebenslanges Wohnrecht vereinbart, muss dies ebenfalls in die Rechnung mit einbeziehen, denn in der Regel werden Immobilien mit lebens­langem Wohnrecht günstiger verkauft. Es lohnt sich, in diesen Fragen einen Experten zu Rate zu ziehen. So können Sie den Wert Ihrer Immobilie ermitteln und haben eine realistische Vorstellung davon, wie hoch das von Ihnen für die Leibrente aufgebrachte Kapital sein wird.

Höhe der Leibrente: Diese Faktoren sind entscheidend

Die wichtigste Grösse bei der Berechnung der Leibrente ist zunächst das eingebrachte Kapital. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Alter des Leibrenten-Empfängers. Denn eine Leibrente wird, ausser bei anderslautender Vereinbarung, immer lebenslang ausgezahlt. Abhängig von der durch­schnittlichen Lebens­erwartung in der Schweiz fällt die Leibrente also niedriger aus, je jünger Sie zu Beginn der Auszahlung sind. Meist wird eine fiktive Lebensdauer zugrunde gelegt, die die Basis für die Berechnung bildet. Lebt der Empfänger der Leibrente kürzer, profitiert der Anbieter der Leibrente, lebt er länger als angenommen, fällt der ausgezahlte Betrag insgesamt höher aus.

Neben Alter und Kapital fallen, je nach Art der Versicherung, weitere Kosten an, die Einfluss auf die Höhe der Leibrente haben:

Berechnung der Leibrente

Es ist also gar nicht so leicht, die Höhe einer zukünftigen Leibrente auszurechnen. Das folgende Beispiel gibt Ihnen eine erste Orientierung, wie hoch eine Leibrente ausfallen kann und wie gross der Einfluss von Alter des Versicherten und Form der Versicherung ist:

Herr Amsel aus Derendingen, 65 Jahre alt, möchte einen Teil seiner Ersparnisse in eine Leibrente investieren, deren Auszahlung sofort beginnt. Bei einer Investition von 300 000 Franken bekommt er verschiedene Angebote: Im Durchschnitt wird ihm eine garantierte Zahlung von etwa 10 000 Franken jährlich angeboten, dazu kommt eine möglich Überschussbeteiligung.

Die Unterschiede in den angebotenen Beträgen sind zunächst gering, können sich aber langfristig deutlich auswirken. So bekommt Herr Amsel bei der AXA Winterthur Versicherung pro Jahr 748 Franken weniger als bei der Basler Versicherung, dies macht schon bei 10 Jahren Auszahlung einen Unterschied von 7480 Franken. Je länger die Auszahlung dauert, desto mehr profitiert Herr Amsel von der Wahl des richtigen Anbieters. Es lohnt sich also, die verschiedenen Anbieter vor dem Abschluss genau zu vergleichen.

Sonderform: Leibrente mit Rückgewähr

Einigen Anlegern ist das Risiko eines Verlustes bei der Leibrente zu gross. Verstirbt der Leibrenten-Empfänger frühzeitig, ist das investierte Kapital weg, es fällt an die Versicherung oder den Immobilienkäufer. Dies lässt sich mit einer Rückgewähr-Klausel verhindern: Verstirbt der Renten­empfänger, bevor das eingezahlte Kapital verbraucht ist, fällt der Rest des Kapitals, abzüglich einiger Gebühren, an die Erben des Rentenempfängers zurück.

Eine solche Klausel bietet mehr Sicherheit, hat aber auch Einfluss auf die Höhe der Auszahlungen: Da der Gewinn für den Zahler der Leibrente auch bei frühzeitigem Tod des Empfängers nicht grösser wird, fallen die regelmässigen Zahlungen niedriger aus als bei einer Leibrente ohne Rückgewähr:

Herr Amsel aus dem vorherigen Beispiel würde bei gleicher Einlage von der Basler Versicherung eine Rente von 10 350 Franken im Jahr erhalten, bei der AXA Winterthur eine Zahlung von 9547 Franken.

Mehrere Angebote einholen

Auch wenn bei der Höhe der Leibrente Ihr Alter und das eingebrachte Kapital am meisten Einfluss haben, gibt es auch Unterschiede bei den ver­schiedenen Anbietern. Bei einer Versicherung wird Ihnen ein bestimmter Betrag garantiert, der je nach Anbieter unterschiedlich hoch ausfallen kann. Zudem können Sie bei der Auszahlung eine Über­schuss­beteiligung erhalten, deren Höhe abhängig vom wirt­schaftlichen Erfolg der Versicherung ist. Vergleichen Sie unbedingt vor dem Abschluss die Angebote der verschiedenen Anbieter, um die bestmögliche Rendite zu erhalten.

Alternativen zur Leibrente

Eine Leibrente ist vor allem hinsichtlich ihrer Sicherheit eine gute Investition – egal, wie lange Sie leben, Sie müssen sich keine Sorgen darüber machen, dass Ihnen die finanziellen Mittel ausgehen. Grössere Gewinne können Sie mit einer Leibrente aber in der Regel nicht erzielen, da die Ver­sicherungen mit einer langen Laufzeit kalkulieren. Sie müssten schon ziemlich alt werden, um mit einer Leibrente grössere Gewinne zu erzielen.

Deshalb sollten Sie die Leibrente auch mit anderen Formen der privaten Altersvorsorge vergleichen, wenn Sie Ihr Vermögen nicht nur sichern, sondern auch vermehren möchten. Möglich ist zum Beispiel der Abschluss einer Lebens­versicherung zur Kapital­bildung, die Investition in Aktienfonds oder die Eröffnung eines 3a-Kontos. Ideal ist die Kombination verschiedener Vorsorgeprodukte, zum Beispiel einer Leibrente für die finanzielle Sicherheit in Verbindung mit einem Aktienfonds, um Gewinne zu erzielen und sich den ein oder anderen Traum zu ermöglichen.

Unser Fazit

Eine Leibrente ist eine gute und vor allem sichere Investition für das Leben im Alter. Sie garantiert Ihnen die lebenslange Auszahlung, auch wenn das eingebrachte Kapital verbraucht ist. Vor dem Abschluss sollten Sie aber die verschiedenen Angebote genau vergleichen und die mögliche Höhe der Leibrente berechnen. Nur so können Sie entscheiden, ob sich eine Leibrente für Sie lohnt und ob Ihr Vermögen für eine Leibrente in angemessener Höhe ausreichend ist.

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Weitere Links und Quellen zu diesem Beitrag

www.123-pensionierung.ch – Leibrente

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