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Wann ist eine Lebens­versicherung sinnvoll?

01. Mar 2021 Sparen, Vorsorge

Lebensversicherungen gehören zu den am häufigsten angebotenen Versicherungen in der Schweiz und auch in unseren Nachbarländern. Doch bei der Vielzahl an Tarifen ist oft nicht klar, was sie beinhalten, wer sie braucht und welche Unter­schiede es gibt. Wir informieren Sie darüber, welche Formen der Lebensversicherung es in der Schweiz gibt, welche Leistungen diese Versicherungen bieten und wann Sie eine solche Versicherung brauchen können.

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Risikoversicherungen

Diese Form der Lebensversicherung wird auch häufig als Todesfall­risikoversicherung bezeichnet, da sie vor allem für die Absicherung des eigenen Todes­falles dient. Dies bedeutet also eine finanzielle Vorsorge für die möglichen Hinterbliebenen. Wichtig ist eine solche Art der Versicherung vor allem für Paare und Familien, insbesondere dann, wenn der Grossteil des familiären Ein­kommens von einer Person bestritten wird. In diesem Fall ist eine Risikolebensversicherung eine sehr gute Wahl, um die finanzielle Zukunft der Familie abzusichern. Ebenfalls sinnvoll ist eine Risiko­lebensversicherung für Unter­nehmer, die den Fortbestand ihres Unternehmens auch im Todesfall absichern möchten.

Leistungen bei Erwerbs­unfähigkeit

In den meisten Risiko­lebens­versicherungen sind ausserdem Regelungen für den Fall einer Erwerbsunfähigkeit enthalten. Viele Anbieter übernehmen beispiels­weise die Zahlung Ihrer Prämien, sollten Sie im Laufe Ihres Arbeitslebens berufsunfähig werden. Auch möglich ist die zusätzliche Absicherung einer möglichen Erwerbsunfähigkeit über die Zahlung einer monatlichen Rente. Ein solcher Vertrag kann in Kombination mit der Todesfall­risikoversicherung abgeschlossen werden, einige Versicherungen haben hierfür auch separate Tarife im Angebot.

Beiträge und Auszahlungs­summe

Die Höhe der monatlichen Beiträge ist natürlich abhängig von der Höhe der Auszahlungssumme. Je höher dieser Betrag ist, desto mehr werden Sie für die Versicherung bezahlen müssen. Auch die Laufzeit spielt natürlich eine Rolle, hier gilt ebenfalls: Je kürzer die Laufzeit ist, desto höher fallen die Beiträge aus. Hier spielt vor allem das Alter des Versicherten eine Rolle, da das Todesfallrisiko naturgemäss mit zunehmendem Alter steigt.

Kapital wird durch eine solche Versicherung nicht gebildet, die vereinbarte Summe wird nur ausgezahlt, wenn das versicherte Risiko eintritt. Bei Erreichen eines bestimmten Alters läuft die Ver­sicherung dann aus, ohne dass die Beiträge rückerstattet werden.

Viele Versicherungen bieten auch flexible Modelle an, bei denen sich die Auszahlungssumme mit wachsender Laufzeit verringert. In diesen Tarifen sind die Beiträge meist günstiger als in Tarifen mit gleichbleibendem Auszahlungs­betrag, allerdings bieten sie in bestimmten Konstellationen auch geringere Leistungen. Nützlich ist eine solche Versicherung vor allem, wenn sie zum Begleichen von Schulden dienen soll, die bereits durch aktuelle Rückzahlungen jährlich schrumpfen.

Absicherung des Partners bei Unverheirateten

Im Gegensatz zu Säule I und II werden die Leistungen der Risikolebensversicherung auch an unverheiratete Personen aus­gezahlt. Die begünstigte Person können Sie im Vertrag festlegen, auch eine nachträgliche Änderung ist möglich. So können Paare im Konkubinat sich gegenseitig absichern und die in Säule I und II entstandene Versorgungslücke schliessen.

Kapitalbildende Versicherungen

Anders als Tarife zur Risiko­absicherung funktionieren kapitalbildende Lebens­versicherungen. Wie der Name schon sagt, dienen diese hauptsächlich der Bildung von Kapital zur Altersvorsorge. Mit der Zahlung einer regelmässigen Prämie bilden Sie ein gewisses Kapital, auf das die Versicherung Ihnen bis zur Ausschüttung des Betrags einen bestimmten Zinssatz anbietet. Zum Ende der Laufzeit wird das gebildete Kapital ausgezahlt. Der Termin für die Auszahlung des Betrags liegt bei den meisten im Rentenalter, möglich ist aber auch die Vereinbarung eines früheren Zeitpunktes, falls Sie zu einem bestimmten Zeitpunkt den Erwerb einer Immobilie planen oder eine Hypothek begleichen wollen.

Diese Form der Vorsorge bietet oft gute Renditen, gilt aber auch als unflexibel. Das Geld wird langfristig gebunden, eine frühzeitige Auf­lösung des Vertrags ist im Normalfall mit grösseren Verlusten verbunden. Sehr gut eignet sich eine kapitalbildende Lebens­versicherung, wenn man gleichzeitig einen Teil seines Geldes flexibel angelegt hat. Unter bestimmten Voraussetzungen können für kapitalbildende Lebens­versicherungen auch Steuervorteile geltend gemacht werden.

Tipp: Steuerliche Vorteile durch Säule 3a

Als gebundene Anlageform sind viele kapitalbildende Lebens­versicherungen als Bestandteil der Säule 3a anerkannt. Dazu muss ein Vertrag geschlossen werden, dessen Auszahlung frühestens fünf Jahre vor dem Beginn des Renten­alters liegt. Erkundigen Sie sich am besten vor dem Abschluss der Versicherung, ob diese die Bedingungen für Säule 3a erfüllt. Bis zu einem jährlichen Maximal­betrag von 6826 Franken können die Einzahlungen dann von der Einkommenssteuer abgezogen werden, bei Selbstständigen, die keiner Pensionskasse angehören, ist der Betrag sogar deutlich höher. Der jährliche Zinsertrag ist zudem von der Kapitalertragssteuer befreit und es fällt keine Verrechnungs­steuer an.

Mischformen

Die meisten aktuell auf dem Markt angebotenen Lebens­versicherungen sind Mischformen aus kapitalbildender Versicherung und Risiko­lebensversicherung. Sie bieten sowohl eine Absicherung für Todesfälle und Erwerbsunfähigkeit als auch die Auszahlung des Kapitals zu einem vereinbarten Zeitpunkt, die Beiträge teilen sich in beide Bereiche auf. Damit gehören Sie zu Anlageprodukten der Säule 3b.

Bei diesen Produkten können Sie die Höhe der Beiträge selbst bestimmen und bestimmen meist selbst, wie hoch der Risikoanteil der Versicherung ausfallen soll. Auch das Risiko wählen Sie selbst: Sie können den Sparanteil mit einer Absicherung gegen Erwerbs­unfähigkeit genauso kombinieren wie mit einer Absicherung im Todesfall oder Sie sichern beide Risiken ab. Möglich ist bei diesem Modell auch die Anlage des gesparten Kapitals in Investment­fonds, was zwar das Risiko erhöht, aber auch den Ertrag deutlich verbessern kann. Möchten Sie beide Risiken absichern, ist eine gemischte Lebensversicherung eine gute Wahl, da diese eine komplette Vorsorgelösung in nur einer Police bietet.

Unser Fazit

Eine Lebensversicherung ist in den meisten Fällen eine langfristige Verpflichtung, die gut überlegt sein sollte. Wählt man aber die richtigen Produkte und kombiniert diese miteinander, kann man von einer guten Verzinsung profitieren, Risiken absichern und zudem noch Steuervorteile nutzen. Wichtig ist deshalb zum einen die genaue Analyse Ihrer Bedürfnisse und Möglichkeiten, zum einen ein umfassender Vergleich der verschiedenen Produkte und Anlagemöglichkeiten.

Wer klug anlegt, kann schon mit dem Abschluss einer einzigen zusätzlichen Versicherung in Kombination mit Säule I und II eine komfortable Altersvorsorge ansparen und seine Angehörigen gegen alle grösseren Risiken absichern. Fordern Sie hier unseren umfassenden Vergleich der Lebensversicherungen an und finden Sie die ideale Ergänzung zur gesetzlichen Vorsorge.


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Weitere Links und Quellen zu diesem Beitrag

www.handelszeitung.ch – Lebensversicherungen: Die 7 wichtigsten Tipps

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