Schweizer Versicherer
im Vergleich
Wohnen >
Steuer >
071 983 38 - 58
Werktags | 9-12 & 14-17 Uhr
VS Logo: Über uns Über uns
Ihr neutraler Vergleich
Kontakt
Wir helfen Ihnen gerne!

Brauchen Kinder eine Unfall­versicherung?

02. Sep 2020 Familie und Kinder

In unserer Welt lauern zahllose Gefahren – ob im Haushalt, in der Freizeit oder im Strassenverkehr, UnfĂ€lle können ĂŒberall passieren. Besonders gefĂ€hrdet sind dabei die JĂŒngsten unter uns, die Risiken noch nicht anhand ihrer Erfahrung abschĂ€tzen können. FĂŒr den Ernstfall sollten Eltern deshalb entsprechend vorsorgen, damit der Nachwuchs bei einem Unfall medizinisch bestmöglich versorgt wird und die Finanzen der Familie auch in einer solchen Situation nicht gefĂ€hrdet sind. Versicherung-Schweiz hat fĂŒr Sie zusammengefasst, welche Gefahren Kindern in Alltag und Strassenverkehr drohen und wie Sie Ihren Nachwuchs bestmöglich absichern können.

Auf der Suche nach dem passenden Versicherungs­schutz fĂŒr Ihr Kind?

Jetzt grossen Versicherungs­vergleich fĂŒr Kinder 2020 gratis anfordern

Was ist Ihnen bei Ihrer Versicherung besonders wichtig?


Kontaktdaten

Bitte Vorname angeben!
Bitte Nachname angeben!
Bitte gĂŒltige Telefonnummer angeben!
Bitte Email Adresse angeben!
Bitte Strasse / Nr angeben!
Bitte Postleitzahl angeben!
Bitte Wohnort angeben!
Bitte Nachricht eingeben!

Mit dem Abschicken des Formulars akzeptieren Sie die Nutzungsbedingungen und bestÀtigen diese gelesen zu haben. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

UnfÀlle: So hÀufig verunfallen Kinder und Kleinkinder in der Schweiz

Die grössten Unfallgefahren fĂŒr Kinder lauern im Haushalt und im Strassenverkehr. Zu den hĂ€ufigsten Verletzungen im Haushalt zĂ€hlen zum Beispiel StĂŒrze, Schnittwunden sowie das Verschlucken von Kleinteilen oder Reinigungsmitteln. Ebenfalls hĂ€ufig sind VerbrĂŒhungen und Verbrennungen sowie UnfĂ€lle mit elektrischen GerĂ€ten. In der Schweiz erleiden jĂ€hrlich rund 215’000 Kinder UnfĂ€lle im Haushalt und wĂ€hrend der Freizeit. Besonders gefĂ€hrdet sind Kleinkinder unter 6 Jahren: Neugierde und Bewegungsdrang sind stark ausgeprĂ€gt, Risikobewusstsein und die realistische EinschĂ€tzung von Gefahren mĂŒssen in diesem Alter aber noch erlernt werden. In dieser Gruppe ist auch der Anteil an ErstickungsfĂ€llen am höchsten, da Kleinkinder gerne verschiedene GegenstĂ€nde in den Mund nehmen.

UnfÀlle von Kindern im Strassenverkehr

Auch im Strassenverkehr sind Kinder verschiedenen Gefahren ausgesetzt. Etwa 170 Kinder verunglĂŒcken in der Schweiz jedes Jahr im Strassenverkehr, davon ereignen sich 40 Prozent aller schweren UnfĂ€lle von Kindern auf dem Schulweg. Etwa 80 Prozent der verunfallten Kinder waren auf dem Velo oder zu Fuss unterwegs. Besondere Risikofaktoren bei Kindern sind vor allem die geringe Körpergrösse, wodurch Kinder oft schlecht oder zu spĂ€t gesehen werden, sowie leichte Ablenkbarkeit und ein nicht voll entwickeltes Risikobewusstsein.

Und auch im Auto stellt der Strassenverkehr fĂŒr Kinder eine Gefahr dar. JĂ€hrlich verunfallen rund 400 Kinder im Auto, wobei jedes zweite Kind nicht richtig gesichert ist. Da Sicherheitsgurte im Auto fĂŒr Erwachsene ausgelegt sind, bieten sie fĂŒr (Klein-)Kinder keinen ausreichenden Schutz bei UnfĂ€llen. Aus diesem Grund ist es in der Schweiz verpflichtend, Kinder unter 12 Jahren mit einem geeigneten Kindersitz abzusichern. Und das zahlt sich aus: Mit Kindersitz liegt das Risiko fĂŒr Kinder bei einem Unfall verletzt oder getötet zu werden, 3-mal niedriger.

Unfallversicherungen fĂŒr Kinder: Obligatorisch in der Schweiz

Kinder in der Schweiz sind, wie alle nicht erwerbstĂ€tigen Schweizer, ĂŒber ihre Grundversicherung gegen UnfĂ€lle abgesichert, dies ist sogar obligatorisch. Dieser Unfallschutz ist allerdings oft nicht ausreichend, er bietet nur eine Basis-Abdeckung, die im Falle eines Unfalls die direkte medizinische Versorgung garantiert.

Private Unfallversicherung: Umfangreicher Schutz fĂŒr Kinder

Bessere Leistungen bei UnfĂ€llen bietet eine private Unfallversicherung fĂŒr Ihr Kind. Diese ĂŒbernimmt bei UnfĂ€llen sĂ€mtliche Behandlungskosten ohne Selbstbeteiligung, egal, um welche Art von Unfall es sich handelt. Auch Folgebehandlungen wie etwa Ergotherapie oder alternativmedizinische Behandlungen können ĂŒbernommen werden, wenn sie der Abmilderung der Folgen des Unfalls dienen. Erstattet werden ausserdem die Kosten fĂŒr Pflege und Betreuung, mit einem zusĂ€tzlichen Baustein kann oft auch InvaliditĂ€t mitversichert werden – das ausgezahlte Geld kann dann zum Beispiel in den Umbau der Wohnung investiert werden.

Was kostet eine Unfall­versicherung fĂŒr Kinder?

Die Bausteine einer privaten Unfallversicherung können in den meisten FĂ€llen individuell festgelegt werden. Sie selbst entscheiden, gegen welche Gefahren Sie Ihr Kind absichern möchten. Davon abhĂ€ngig ist natĂŒrlich auch die VersicherungsprĂ€mie: Je mehr Leistungen Sie in Anspruch nehmen möchten, desto höher fĂ€llt die PrĂ€mie aus. Ein einfacher Unfallschutz ohne gesonderte Leistungen bei InvaliditĂ€t oder Taggeld-Anspruch ist schon fĂŒr wenige Franken monatlich zu haben.

Vorgeburtliche Anmeldung

Viele Versicherungen bieten werdenden Eltern die Möglichkeit, den Nachwuchs bereits vor der Geburt anzumelden. Dadurch ist das Neugeborene bereits ab dem ersten Tag versichert und die sonst ĂŒbliche GesundheitsprĂŒfung entfĂ€llt.

So schĂŒtzen Sie Ihr Kind bestmöglich vor UnfĂ€llen

Auch wenn ein guter Versicherungsschutz unabdingbar fĂŒr Kinder ist, ist es doch am besten, wenn man diesen nie in Anspruch nehmen muss. Beachten Sie einige RatschlĂ€ge, können Sie das Unfallrisiko fĂŒr Ihr Kind in Haushalt und Strassenverkehr minimieren:

1. Erste Hilfe Massnahmen kennen

Da Kinder oft anders verunglĂŒcken als Erwachsene, sollten Eltern unbedingt vertraut sein mit Erste-Hilfe-Massnahmen fĂŒr SĂ€uglinge und Kleinkinder. Spezielle Baby-Erste-Hilfe-Kurse werden von vielen KurstrĂ€gern angeboten und in einigen FĂ€llen sogar von der Zusatzversicherung erstattet.

2. Gefahren im Haushalt minimieren

Im Haushalt können entsprechende Sicherheitsvorkehrungen genutzt werden, um mögliche UnfĂ€lle zu verhindern: Treppengitter schĂŒtzen vor schweren StĂŒrzen, Steckdosen können mit Schutzvorrichtungen sicher gemacht werden. Achten Sie bei schweren MöbelstĂŒcken darauf, diese an der Wand zu befestigen sowie scharfe Kanten abzudecken, etwa mit einem Kantenschutz. In höheren Etagen sollten auch die Fenster unbedingt abgesichert werden. Vergessen Sie auch nie die Neugier eines Kleinkindes: Interessant aussehende, aber gefĂ€hrliche GegenstĂ€nde wie bunte Reinigungsmittel oder Werkzeuge sollten Sie immer sicher wegschliessen.

3. Umfassende Verkehrserziehung

Zwar sind sich Kinder nicht automatisch aller Gefahren im Strassenverkehr bewusst, können aber von Erwachsenen auf diese vorbereitet werden. ErklĂ€ren Sie Ihrem Kind alle wichtigen Verkehrsregeln und Vorsichtsmassnahmen und ĂŒben Sie diese gemeinsam ein, damit Ihr Kind auch in Gefahrensituationen das richtige Verhalten kennt und keine unabsichtlichen Risiken eingeht.

Sicherheit von Kindern im Auto: Auswahl des richtigen Kindersitzes

Auch als Insassen eines Fahrzeugs sind Kinder durch ihre geringe Grösse und Gewicht besonders gefĂ€hrdet. Um Ihr Kind im Auto zu schĂŒtzen, ist ein guter und sicherer Kindersitz die erste Wahl. Lassen Sie sich Zeit bei der Auswahl, lesen Sie Testberichte und achten Sie auch auf das PrĂŒfzeichen, da nicht jeder in der Schweiz verkaufte Kindersitz im Strassenverkehr zugelassen ist. Zugelassen sind derzeit alle Kindersitze mit den PrĂŒfzeichen ECE R44. 03, R44. 04 und R129.

Fazit & Empfehlung

Ein guter Unfallschutz ist eigentlich fĂŒr jeden Schweizer zu empfehlen, besonders aber fĂŒr Kinder, da sie zu den am meisten gefĂ€hrdeten Personengruppen zĂ€hlen. Sind Sie bei der Auswahl nicht sicher oder haben Fragen zu verschiedenen Versicherungsprodukten, können Sie sich an unsere unabhĂ€ngigen Berater wenden: Sie kennen den Markt genau, nehmen sich Zeit fĂŒr die Analyse Ihrer BedĂŒrfnisse und finden den optimalen Versicherungsschutz fĂŒr Sie und Ihren Nachwuchs. Fordern Sie dazu einfach unseren grossen Versicherungsvergleich fĂŒr Kinder 2020 gratis an!

Weitere Links und Quellen zu diesem Beitrag
www.bfu.ch – Kindersitze: Kinder im Auto richtig sichern
www.beobachter.ch – Vorbildliche Eltern sorgen vor
www.swissmom.ch – UnfallverhĂŒtung bei Kleinkindern


Krankenkassen vergleichen

Vergleichen Sie jetzt schnell und einfach das Angebot aller Schweizer Krankenkassen und finden Sie die passende Krankenkasse fĂŒr Ihren Nachwuchs.

Krankenkassen vergleichen

Ähnliche BeitrĂ€ge aus unserem Ratgeber

Was gibt es bei der Familienversicherung zu beachten?

Mehr erfahren

Sehhilfe fĂŒr Kinder: Diese Kosten trĂ€gt die Krankenkasse

Mehr erfahren

Zusatz­versicherungen fĂŒr Schwangerschaft und Babys

Mehr erfahren

Was Ă€ndert sich in Sachen Ver­sicherung nach einer Scheidung?

Mehr erfahren

Schwangerschaft & Geburt: Kostenerstattung der Krankenkasse

Mehr erfahren

Diese Schweizer Krankenkassen bieten den höchsten Familienrabatt

Mehr erfahren

Krankenkasse fĂŒr Auszubildende: Was sollte man beachten?

Mehr erfahren

Endlich 18: Das Àndert sich mit der VolljÀhrigkeit in Sachen Versicherung

Mehr erfahren

Was sich mit einer Hochzeit in Sachen Versicherung Àndert

Mehr erfahren

Die richtige Kranken­kasse fĂŒr Ihr Baby finden

Mehr erfahren

Die wichtigsten Zusatz­versicherungen fĂŒr Kinder

Mehr erfahren

Familien­versicherung: Wie sind die Liebsten optimal geschĂŒtzt?

Mehr erfahren

Kategorien unseres Ratgebers