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Krankenkasse fĂŒr Studierende: Das gibt es zu beachten

08. Apr 2019 Familie und Kinder, Krankenkassenvergleich, Sparen

Mit dem Start ins Studium beginnt fĂŒr viele junge Menschen eine aufregende Zeit, mit mehr Freiheiten, aber auch mehr Verantwortung. FĂŒr die meisten Studierenden beginnt auch die Zeit in einem eigenen Haushalt, was einige neue Herausforderungen mit sich bringt.

Doch wichtig ist nicht nur der neue Alltag: Auch die Versicherungssituation sollte unbedingt an die neuen Gegebenheiten angepasst werden. Dies ist nicht nur nötig, um in der neuen Lebenssituation gut abgesichert zu sein und keine VersicherungslĂŒcken entstehen zu lassen, sondern es lĂ€sst sich durch die Anpassung der Versicherungen auch der ein oder andere Franken sparen, was dem studentischen Geldbeutel meist sehr willkommen ist. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier.

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Krankenversicherung fĂŒr Studierende

In der obligatorischen Krankenversicherung gibt es fĂŒr Studierende verschiedene Möglichkeiten, den eigenen Vertrag anzupassen und dadurch eine geringere PrĂ€mie zu bezahlen. Auch viele Zusatzversicherungen haben gĂŒnstige Tarife fĂŒr junge Menschen im Angebot und bieten Kostenbeteiligung an verschiedenen Arten von Behandlungen.

Spartipp Nummer 1: Anspruch auf PrÀmienverbilligung im Studium

Junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren, die sich in der Erstausbildung befinden, haben bei der Grundversicherung Anspruch auf PrĂ€mienverbilligung. Auch ein Studium zĂ€hlt zur Erstausbildung. Genauere Infos zur PrĂ€mienverbilligung stellen die kantonalen Verwaltungen zur VerfĂŒgung.

Als Student*in bei der Krankenkasse sparen

In der Grundversicherung kann man wÀhrend eines Studiums einiges sparen, wenn man die folgenden Tipps beachtet:

1. Franchise optimieren

Die meisten Versicherten haben die Standard-Franchise von 300 Franken mit ihrem Versicherer vereinbart. Dadurch zahlt man zwar weniger Eigenanteil, hat aber auch eine vergleichsweise hohe PrĂ€mie. Menschen, die hĂ€ufig zum Arzt gehen oder sogar chronisch krank sind, sollten diese Franchise natĂŒrlich beibehalten. In jungem Alter und bei guter Gesundheit kann sich die Wahl einer höheren Franchise aber bezahlt machen. Entscheidet man sich fĂŒr die höchste Franchise von 2’500 Franken jĂ€hrlich, kann man den monatlichen Beitrag deutlich reduzieren.

2. Versicherungsmodell Àndern

Fast alle Versicherer bieten mittlerweile alternative Versicherungsmodelle an, die weniger kosten als der vergleichbare Standard-Tarif. Bereits der Wechsel in ein Hausarzt– oder HMO-Modell kann die PrĂ€mie deutlich senken, noch gĂŒnstiger ist der Wechsel in ein Telemedizin-Modell, bei dem der Versicherte zunĂ€chst per Telefon oder Internet medizinische Beratung erhĂ€lt.

3. Anbieterwechsel

Trotz identischer Leistungen gibt es bei den PrĂ€mien der einzelnen Versicherer oft grosse Preisunterschiede. Eine Rolle bei der Preisgestaltung spielen zum Beispiel die Grösse der Versicherungsgesellschaft, ihre Reichweite und das Durchschnittsalter der Versicherten. So kann es passieren, dass man bei einem anderen Versicherer fĂŒr die gleichen Leistungen deutlich weniger bezahlen mĂŒsste, als man es aktuell tut. Das kann man nur verhindern, indem man die Tarife regelmĂ€ssig vergleicht und den Anbieter wechselt, wenn man bei einer anderen Versicherung gĂŒnstiger unterkommen kann.

4. Unfalldeckung ausschliessen?

FĂŒr den Unfallschutz brauchen Studierende in der Regel keine eigene Versicherung, dieser ist in der Grundversicherung eingeschlossen. Wer allerdings neben dem Studium mehr als acht Stunden wöchentlich fĂŒr den gleichen Arbeitgeber tĂ€tig ist, wird ĂŒber den Arbeitgeber gegen UnfĂ€lle versichert – der Schutz gilt auch bei UnfĂ€llen ausserhalb dieser TĂ€tigkeit. Ist dies der Fall, kann der Unfallschutz aus der Grundversicherung ausgeschlossen werden, wodurch die PrĂ€mie um einige Franken pro Monat sinkt.

Zusatzversicherungen: GĂŒnstige PrĂ€mien fĂŒr junge Erwachsene

In den Zusatzversicherungen gibt es zwar keine Tarife, die sich nur an Studierende richten, dafĂŒr aber verschiedene Tarife und Rabattmöglichkeiten fĂŒr junge Menschen von 18 bis 25 Jahren. Die meisten bieten einen Rabatt auf ihre Zusatzversicherungen an, der bei frĂŒhzeitigem Abschluss manchmal sogar ĂŒber das 25. Lebensjahr hinausgeht. Zudem gibt es inzwischen so manche Zusatzversicherung, deren Leistungen speziell auf die BedĂŒrfnisse junger Menschen zugeschnitten sind.

Wir empfehlen fĂŒr junge Menschen diese Zusatzversicherungen:

Der Krankenpflegezusatz deckt verschiedene Leistungen, die zwar hĂ€ufig benötigt, von der Grundversicherung aber nicht gedeckt werden. Dazu zĂ€hlen zum Beispiel Hilfsmittel wie Brillen oder Kontaktlinsen oder die Kostenbeteiligung an prĂ€ventiven Behandlungen. Zudem bietet die Versicherung zusĂ€tzliche Leistungen im Ausland, wie etwa die Übernahme von Bergungs- und Rettungskosten oder den RĂŒcktransport einer erkrankten Person ins Heimatland.

Die medizinische Grundversorgung im Spital ist natĂŒrlich auch ohne Spitalzusatz gesichert. Möchte man aber komfortabler untergebracht werden oder vom Chefarzt selbst behandelt werden, ist eine Spitalzusatzversicherung fĂŒr halbprivate oder private Behandlung die richtige Wahl. Auch bei der Vergabe von Behandlungs- und Operationsterminen haben Patienten mit Spitalzusatzversicherung oft Vorteile.

Möglich ist auch der Abschluss einer flexiblen Spitalzusatzversicherung. Bei dieser Variante entscheidet man erst direkt vor dem Spitalaufenthalt, welche Behandlung man bekommen möchte. So kann man zum Beispiel bei komplizierten Eingriffen oder lĂ€ngeren Aufenthalten die private Variante wĂ€hlen, wĂ€hrend man sich bei einem einfachen Eingriff fĂŒr die Basis-Variante entscheidet, wodurch am Ende weniger Eigenanteil berechnet wird.

Ebenfalls nĂŒtzlich ist eine Zusatzversicherung fĂŒr alternative Heilmethoden. Erstattet werden Kosten fĂŒr Behandlungen mit anerkannter Wirksamkeit, dazu zĂ€hlen zum Beispiel Shiatsu, Fussreflexzonenmassagen oder Akupunktur.

Eine Zusatzversicherung fĂŒr zahnmedizinische Behandlungen ist nicht nur fĂŒr junge Menschen unbedingt zu empfehlen. Da die Schweizer Grundversicherung Zahnarztkosten nur in AusnahmefĂ€llen erstattet, mĂŒsste man ohne Zusatzversicherung jede Zahnarztrechnung selbst bezahlen oder den Gang zum Zahnarzt tunlichst vermeiden – beides ist langfristig nicht zu empfehlen. Junge und sportlich aktive Menschen sollten zudem bedenken, dass das Risiko, einen Zahn zu verlieren, in einigen Sportarten besonders hoch ist und die Kosten fĂŒr ein Zahnimplantat mit mindestens 3’500 Franken angegeben werden.

Komplettlösungen fĂŒr junge Menschen

Manche Versicherer kombinieren die Leistungen ihrer Zusatzversicherungen und bieten Komplettpakete fĂŒr junge Versicherte an. In diesen Paketen befinden sich dann ausgewĂ€hlte Leistungen aus verschiedenen Tarifen, die speziell fĂŒr junge Leute interessant sind. Zwar sind meist nicht alle Leistungen der einzelnen Zusatztarife enthalten, dafĂŒr bekommt man aber ein Komplettpaket zum gĂŒnstigen Preis und zahlt nicht fĂŒr Behandlungsmöglichkeiten, die man ĂŒberhaupt nicht in Anspruch nehmen möchte.

Weitere wichtige Versicherungen fĂŒr Studierende

Neben der medizinischen Versorgung sollte man im Studium sicherstellen, dass man versicherungstechnisch auch in anderen Bereichen gut abgesichert ist. Bezieht man zu Beginn des Studiums einen eigenen Haushalt, ist eine Anpassung der Versicherungssituation sogar unabdingbar, da ein eigener Haushalt auch einen eigenen Versicherungsschutz benötigt.

1. Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung springt bei SchĂ€den ein, die man selbst am Eigentum anderer verursacht, sowie bei Verletzungen anderer infolge des eigenen Handelns. Klassische Beispiele fĂŒr die Anwendung der Haftpflichtversicherung sind der Fussball im Fenster des Nachbarn oder die Überschwemmung im Mietshaus, die SchĂ€den im Treppenhaus verursacht hat. Jeder erwachsene Schweizer sollte deshalb sicherstellen, ĂŒber eine Haftpflichtversicherung mit ausreichender Deckungssumme zu verfĂŒgen. Oft ist eine vorhandene Haftpflichtversicherung sogar Bedingung fĂŒr den Abschluss eines Vertrags, viele Vermieter fordern mittlerweile einen Versicherungsnachweis bei der Anmietung ihrer Wohnung.

Als junger Mensch ist man fĂŒr gewöhnlich in der Haftpflichtversicherung der Eltern eingeschlossen – meist aber nur, wenn man sich einen Haushalt teilt. Manche Versicherer sind sogar noch strenger und knĂŒpfen die Mitversicherung an das Alter der Kinder. Dann kann es sogar passieren, dass man im Haushalt der Eltern eine eigene Haftpflichtversicherung benötigt. SpĂ€testens als Studierender im eigenen Haushalt kommt man um eine eigene Haftpflicht dann nicht mehr herum, möchte man nicht mit dem Risiko leben, jeden verursachten Schaden aus eigener Tasche bezahlen zu mĂŒssen.

2. Hausratversicherung

Die Hausratversicherung deckt SchĂ€den am beweglichen Mobiliar eines Haushalts, also Möbeln, ElektrogerĂ€ten und anderen EinrichtungsgegenstĂ€nden. Versichert ist immer das Mobiliar eines Haushalts, dementsprechend muss fĂŒr jeden Haushalt eine eigene Police abgeschlossen werden. Zieht man in eine Wohngemeinschaft oder mit dem Partner zusammen, kann man den neuen Mitbewohner in die bereits vorhandene Hausratversicherung aufnehmen. Nicht vergessen sollte man dabei, auch die Deckungssumme der Versicherung anzupassen und um den Wert der hinzugekommenen EinrichtungsgegenstĂ€nde zu erweitern.

Fazit & Empfehlung

Ob Haftpflicht-, Hausrat- oder Krankenversicherung: Es lohnt sich immer, die verschiedenen Angebote genau zu vergleichen. So finden Sie den passenden Versicherungsschutz zum optimalen Preis, was insbesondere wÀhrend des Studiums eine grosse Rolle spielt.

UnterstĂŒtzung beim Vergleich bekommen Sie von unseren unabhĂ€ngigen Beratern. Sie kennen die verschiedenen Tarife genau, stellen Ihnen die richtigen Fragen und finden bereits in kurzer Zeit die besten Versicherungsmöglichkeiten fĂŒr Ihre Situation. Sie helfen Ihnen auch beim Versicherungswechsel und dem Schriftverkehr mit Ihrer Versicherung und sind Ansprechpartner fĂŒr Ihre Fragen. Fordern Sie dafĂŒr einfach unseren Versicherungsvergleich fĂŒr Studierende an!


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Weitere Links und Quellen zu diesem Beitrag
www.nzz.ch – So sparen sich Studis gesund
www.sanitas.com – Die Zusatzversicherung fĂŒr junge Erwachsene

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