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đŸŒ Wie funktioniert die Kranken­versicherung fĂŒr Babys?

23. Feb 2021 Familie und Kinder

Mit der Geburt eines Kindes Ă€ndert sich vieles. Besonders das erste Kind kann das Leben der Eltern ganz schön durcheinanderwirbeln. Dies ist auch der Grund, warum viele Schweizer erst spĂ€t daran denken, auch ihre Versicherungen an die neue Lebenssituation anzupassen. Dabei kann es sich lohnen, in Sachen Versicherung frĂŒhzeitig vorzusorgen. Neben der obligatorischen Krankenversicherung fĂŒr jeden Einwohner gibt es in der Schweiz eine Reihe weiterer Versicherungslösungen und Anpassungsmöglichkeiten, die jungen Familien das Leben erleichtern können.

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So funktioniert die Kranken­versicherung fĂŒr Babys

Die wichtigste Versicherung fĂŒr das Kind ist sicherlich die Krankenversicherung. Direkt nach der Geburt ĂŒbernimmt noch die Versicherung der Mutter die Kosten der Versorgung von Mutter und SĂ€ugling. In der Zeit danach benötigt das Kind dann aber eine eigene Absicherung. Die obligatorische Grundversicherung bietet gute Versorgung in den wichtigsten medizinischen Bereichen, wer seinen Nachwuchs in grösserem Umfang versichern möchte, ist mit einer Zusatzversicherung gut beraten.

1. Grund­versicherung fĂŒr Babys

Die Grundversicherung ist fĂŒr jeden Einwohner der Schweiz obligatorisch. Nach der Geburt muss man den Nachwuchs innerhalb von drei Monaten bei einer Grundversicherung anmelden. Bei Anmeldung nach der Geburt werden die BeitrĂ€ge rĂŒckwirkend berechnet. Die Wahl des Versicherers und des Versicherungsmodell liegt bei den Eltern. Auch die Franchise kann von den Eltern gewĂ€hlt werden, allerdings gelten fĂŒr Kinder andere Stufen als fĂŒr Erwachsene: Man kann wĂ€hlen zwischen 0, 100, 200, 300, 400, 500 und 600 Franken jĂ€hrlicher Franchise. Eine gemeinsame Familienversicherung gibt es in der Schweiz zwar nicht, dennoch kann es sich lohnen, den Nachwuchs beim eigenen Versicherer anzumelden – einige bieten Rabatte fĂŒr Familienmitglieder oder die Nutzung eines gemeinsamen Leistungskontos.

2. Zusatz­versicherung fĂŒr Babys

Besonders fĂŒr Zahnbehandlungen oder Hilfsmittel wie Sehhilfen ist eine Zusatzversicherung sehr sinnvoll, da eine Kostenerstattung der Grundversicherung fĂŒr diese Leistungen in den meisten FĂ€llen nicht oder nur sehr begrenzt besteht. FĂŒr den Nachwuchs besonders lohnend ist die Möglichkeit der vorgeburtlichen Anmeldung, die einige Versicherer anbieten. Der Nachwuchs wird bereits vor seiner Geburt von der Krankenkasse als Mitglied aufgenommen und muss keine GesundheitsprĂŒfung durchlaufen, auch nicht nach der Geburt. Zudem können die Versicherer bei vorgeburtlicher Anmeldung meist gĂŒnstige Tarife anbieten.

3. Unfall­versicherung fĂŒr Babys

Kinder sind in der Schweiz nicht automatisch gegen UnfÀlle versichert, schliesslich können bereits kleine Kinder UnfÀlle haben. Um den Nachwuchs gegen UnfÀlle abzusichern, gibt es zwei Möglichkeiten:

Welche Versicherungen braucht man fĂŒr ein Baby?

1. Kranken­versicherung

Wie oben beschrieben, bildet die Krankenversicherung einen wichtigen Teil des Versicherungsschutzes eines Kindes. Neben der Krankenkasse gibt es aber auch weitere Versicherung, die Eltern fĂŒr den Nachwuchs abschliessen sollten. Dazu zĂ€hlen die nachfolgenden:

2. Hausrat­versicherung

Eine eigene Hausrat­versicherung benötigt der Nachwuchs natĂŒrlich nicht. Wichtig ist aber, die Versicherung ĂŒber die neue Familiensituation zu informieren, da die Wahrscheinlichkeit einer Schadensmeldung in Familien mit Kindern fĂŒr gewöhnlich höher ist.

3. Haftpflicht­versicherung

Die meisten privaten Haftpflicht­versicherungen bieten die Möglichkeit, Kinder in den eigenen Tarif mitaufzunehmen, was fĂŒr gewöhnlich mit einer Erhöhung des Beitrags verbunden ist. Dennoch sollten Eltern ihre Kinder auf jeden Fall in der Haftpflichtversicherung anmelden – nur so ist man auch bei SchĂ€den versichert, die der Nachwuchs verursacht hat.

Achtung: Kinder unter 7 Jahren

Kinder unter 7 Jahren gelten als „nicht deliktfĂ€hig“ – einige Hausrat- und Haftpflichtversicherung schliessen diese deshalb generell aus der Deckung aus. Wer diese SchĂ€den dennoch nicht allein tragen möchte, kann eine Versicherung wĂ€hlen, die SchĂ€den durch nicht-deliktfĂ€hige Kinder ausdrĂŒcklich einschliesst.

4. Einkommens­versicherung

Eine gute Möglichkeit, den Nachwuchs fĂŒr die Zukunft abzusichern ist die Einkommens­versicherung. Stirbt ein Elternteil oder gar beide, ist das Kind so weiterhin versorgt – nicht immer reichen die BeitrĂ€ge aus den obligatorischen Versicherungen dafĂŒr aus. Hier gibt es verschiedenen Möglichkeiten der Vorsorge, in Frage kommt zum Beispiel eine Todesfallkapital- oder eine Lebensversicherung.

Tipp: Nachwuchs immer anmelden

Ob Kranken-, Hausrat- oder Haftpflichtversicherung: Melden Sie Ihren Nachwuchs bei all Ihren Versicherungen an. Nicht immer muss am Tarif etwas geĂ€ndert werden, aber nur so schĂŒtzen Sie sich vor unangenehmen Überraschungen und stellen sicher, von Anfang an auch als Familie vollstĂ€ndigen Schutz zu geniessen.

Fazit & Empfehlung

Die Wahl der passenden Versicherung fĂŒr den Nachwuchs kann fĂŒr Eltern sehr zeitaufwĂ€ndig sein. Wir empfehlen Ihnen daher unseren grossen Versicherungs­vergleich fĂŒr Babys 2021, mit dem Sie ganz ohne Aufwand erfahren, welcher Versicherungsschutz fĂŒr Ihr Baby bestmöglich geeignet ist und welcher Anbieter den passenden Tarif bietet.


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Weitere Links und Quellen zu diesem Beitrag
www.swissmom.ch – UNFALLVERSICHERUNG
www.swissmom.ch – INFORMIEREN SIE IHRE VERSICHERUNGEN
www.helvetia.com – Wer zahlt bei SchĂ€den durch Kinder?
www.familienleben.ch – Diese Versicherungen brauchen Kinder in der Schweiz

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