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2. SĂ€ule – berufliche Vorsorge

So funktioniert die zweite SĂ€ule des Schweizer Vorsorgesystems

Als die zweite SĂ€ule, neben der AHV/IV/EL als 1. SĂ€ule, hat die berufliche Vorsorge die Aufgabe, allen Versicherten die Möglichkeit zu bieten, ihre bisherige Lebenshaltung im Ruhestand in angemessener Weise weiterhin fortfĂŒhren zu können. Es wird dabei angestrebt, dass Rentenbeziehern etwa 60 Prozent des letzten Lohnes zur VerfĂŒgung stehen. Dies soll derart erreicht werden, dass die berufliche Vorsorge, zusammen mit der ersten SĂ€ule, ein solches Renteneinkommen sichert.

Faire Renten: Volksabstimmung vom 7. MĂ€rz 2010

Das Ergebnis und weitere Folgen: Eine deutliche Mehrheit von 72.7 Prozent der Stimmenden hat sich am 7. MĂ€rz 2010 dagegen ausgesprochen, den Mindestumwandlungssatz in der beruflichen Vorsorge anzupassen. Der Mindestumwandlungssatz wird von den Pensionskassen genutzt, um die Renten zu berechnen. Nach der Vorlage sollte dieser Satz fĂŒr Neurenten angepasst werden. Ziel der Initiative «Faire Renten» war die allmĂ€hliche Steigerung auf einen Wert von 6.4 Prozent im Jahr 2016.

Die Initiatoren versprachen sich davon mehr finanzielle StabilitĂ€t fĂŒr die 2. SĂ€ule. Dagegen wurde ein Referendum ergriffen. Die Volksabstimmung erbrachte am 7. MĂ€rz 2010 mit 72.7 Prozent Nein-Stimmen eine deutliche Ablehnung. Davon unberĂŒhrt wurde eine Anpassung durchgefĂŒhrt, die fĂŒr MĂ€nner und Frauen bis 2014 zu einem Rentensatz von 6.8 Prozent fĂŒhrte.

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Entwicklung der zweiten SĂ€ule

Charakter und Ursprung der beruflichen Vorsorge

Bereits vor mehr als 100 Jahren wurden, zunĂ€chst in der Maschinenindustrie, die Pensionskassen gegrĂŒndet. Um in den Genuss der Leistungen aus den Kassen zu kommen war es Grundvoraussetzung, dass die jeweiligen Arbeitgeber ĂŒber eine Pensionskasse verfĂŒgten. Im Gegensatz zu den heutigen Gepflogenheiten war damals der Beitritt fĂŒr Arbeitnehmer/innen freiwillig. Allerdings konnte ein Beitritt nur dann erfolgen, wenn der Arbeitgeber seine Einwilligung gab.

Die NichterwerbstÀtigen in dieser Zeit genossen keinerlei Schutz und waren somit, in Bezug auf die Vorsorge, völlig auf sich selbst gestellt. Erst viel spÀter, im Jahre 1948, wurde die AHV ins Leben gerufen. In die Verfassung aufgenommen wurde die berufliche Vorsorge erst im Jahre 1972. Seit dieser Zeit stellt sie im DreisÀulenkonzept die 2. SÀule dar. Dabei wird die berufliche Vorsorge als wichtige ErgÀnzung zur 1. SÀule im Verfassungstext mit aufgenommen.

Diese Verfassungsbestimmung wurde als Bundesgesetz am 1. Januar 1985 im Rahmen der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge in Kraft gesetzt. Als Grundlage zog der Gesetzgeber die damaligen Strukturen der bereits bestehenden Pensionskassen heran. Im gleichen Zuge wurde sowohl eine garantierte Minimalvorsorge eingefĂŒhrt, die ebenfalls im Gesetz verankert wurde, als auch die obligatorische berufliche Vorsorge.

Seitdem sind im BVG Mindestleistungen bei InvaliditĂ€t, bei Todesfall, aber auch bei der Vorsorge im Alter festgelegt. DarĂŒber hinaus können die vom Gesetz geforderten Mindestanforderungen bei der Vorsorge durchaus ĂŒber das Minimum hinausgehen – es besteht also FreizĂŒgigkeit zur GewĂ€hrung von Leistungen nach oben. Per Definition handelt es sich damit um ĂŒberobligatorische Leistungen. Der Gesetzgeber ĂŒberlĂ€sst es allerdings den jeweiligen Vorsorgeeinrichtungen, welche Organisationen als geeignet angesehen werden, um die Finanzierungsgestaltung im obligatorischen, als auch im ĂŒberobligatorischen Sinne, zu gestalten.

Wer geniesst Versicherungsschutz?

Der Beginn der obligatorischen Versicherung ist so definiert, dass diese bei Vollendung des 17. Lebensjahres sowie bei Antritt des ArbeitsverhĂ€ltnisses in Kraft tritt. ZunĂ€chst decken die BeitrĂ€ge Risiken bei InvaliditĂ€t und Tod bis zum Erreichen des 24. Altersjahres ab. Sobald das Alter von 25 Jahren erreicht wird, erfolgt auch die zusĂ€tzliche Ansparung fĂŒr die Altersrente.

Allerdings sind diverse Personengruppen vom Obligatorium ausgenommen: Zum Beispiel SelbstĂ€ndigerwerbende, ArbeitnehmerInnen, die lediglich mit einem auf drei Monate befristeten Arbeitsvertrag ausgestattet sind, und alle Familienmitglieder, die im eigenen Landwirtschaftsbetrieb tĂ€tig sind. Diesem Personenkreis steht unter speziellen UmstĂ€nden die Möglichkeit offen, sich im Rahmen der Minimalvorsorge freiwillig zu versichern. FĂŒr alle ArbeitnehmerInnen, die ab 2015 mindestens 21‘150 Franken beziehen und die bereits in der 1. SĂ€ule Versicherungsschutz geniessen, gilt das BVG-Obligatorium. Es stellt sozusagen die Eintrittsgarantie dar, um am Obligatorium der beruflichen Vorsorge teilnehmen zu können.

Die Leistungen der zweiten SĂ€ule

Daten und Fakten zur beruflichen Vorsorge in der 2. SĂ€ule

FĂŒr die zweite SĂ€ule der Altersvorsorge stellt ein individueller Sparprozess die Grundlage. FĂŒr Rentenversicherte startet diese Phase ab einem Lebensalter von 25 Jahren. HierfĂŒr gilt allerdings seit dem Jahr 2015 die Grundbedingung eines jĂ€hrlichen Erwerbseinkommens, das oberhalb der Eintrittsschwelle von 21‘150 Fr. liegt. Mit dem Eintritt ins Rentenalter endet dieser Sparprozess. Das Altersguthaben, welches sich ĂŒber die Jahre hinweg auf dem individuellen Versicherten-Konto angesammelt hat, dient ab diesem Zeitpunkt fĂŒr den Bezug der Altersrente. Hierbei wandelt sich das bestehende Kapital mit einem Umrechnungsfaktor von 6,80 Prozent in die jĂ€hrliche Altersrente um.

Folgende Leistungen sind beim BVG vorgesehen:

Altersleistung

Altersrente
Voraussetzungen

Bei MĂ€nnern liegt das Erreichen des ordentlichen Rentenalters bei 65 und 64 Jahren bei Frauen

Höhe

Ab 2014 entspricht die jÀhrliche Altersrente geschlechtsunabhÀngig 6,80% des angesparten Altersguthabens.

Kinderrente
Voraussetzungen

Bei Altersrentnern bzw. -rentnerinnen erfĂŒllt bei deren Tod das jeweils betroffene Kind die Voraussetzung fĂŒr die Waisenrente. Dabei ist die Rente bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres vorgesehen; solange noch eine Ausbildung besteht, wird die Rente lĂ€ngstens bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres gezahlt.

Höhe

Die Waisenrente betrÀgt pro Kind 20% der Altersrente jÀhrlich.

Besonderheit: Vorzeitige / aufgeschobene Pensionierung
Voraussetzungen

In AbhÀngigkeit der Bestimmungen der jeweiligen Vorsorgeeinrichtung.

Höhe

Bei vorzeitiger Pensionierung: Die Rente wird dann grundsĂ€tzlich gekĂŒrzt, es sei denn das Reglement des VersorgungstrĂ€gers sieht eine gĂŒnstigere Bestimmung vor. Bei der aufgeschobenen Pensionierung erhöht sich der Rentenbetrag.

Kapitalleistung und /oder Rente
Voraussetzungen

Ein Teil des Bezuges aus der Altersrente wird als reine Rentenzahlung geleistet, der andere Teil findet als Kapitalauszahlung statt. Hierbei kommen stets die vorgesehen Regularien der jeweiligen Vorsorgeeinrichtungen zum Tragen: Kapitalabfindung statt Rente

Höhe

Dabei ist vorgesehen, dass die Kapitalisierung des Alterssicherungsbetrages bei einmaliger Ausrichtung ein Viertel des Altersguthabens betrÀgt. Das Kapital entspricht dem kompletten Altersguthaben.

Die Altersleistung kann wie in der SĂ€ule 1. der Alterssicherung, auch im BVG vor Erreichen des regulĂ€ren Rentenalters bezogen werden. FĂŒr den AltersrĂŒcktritt gilt ein Mindestalter von 58 Jahren – in diesem Fall ist das Altersguthaben selbstverstĂ€ndlich noch nicht in vollem Umfang angespart, somit gilt auch ein niedrigerer Umwandlungssatz fĂŒr die Altersrente.

Die versicherte Person ist auf Anfrage berechtigt ein Viertel des vorhandenen Altersguthabens als Kapitalabfindung auszahlen zu lassen. Die jeweilige Vorsorgeeinrichtung ist berechtigt anstelle der Rentenzahlung eine Kapitalabfindung auszurichten.

Hierbei gelten folgende Voraussetzungen:

Die Invaliden- Altersrente muss weniger als 10 Prozent betragen, die Waisenrente weniger als 2 Prozent und die Witwer- Witwenrente muss weniger als sechs Prozent der Mindestaltersrente der AHV betragen. Die Regularien des VersorgungstrĂ€gers können darĂŒber hinaus auch vorsehen, dass, wenn der Betrag das Altersguthaben um ein Viertel ĂŒbersteigt, die anspruchsberechtigte Person, statt der gesamten Alters-, Witwen- oder Invalidenrente, wahlweise eine Kapitalabfindung verlangen kann. Dabei gelten festgesetzte Fristen, die von der Vorsorgeeinrichtung festgelegt werden. An diese muss sich die versicherte Person beim Kapitalabfindung-Gesuch halten.

Das Kapital, welches fĂŒr die Altersleistung angespart wird, trĂ€gt die Bezeichnung Altersguthaben. Ab dem Jahre 2019 werden die jĂ€hrlichen Altersgutschriften gebildet, welchen mindestens 1 Prozent Zinsen hinzugerechnet werden mĂŒssen. Dabei richtet sich die Höhe der Altersgutschriften nach dem Geschlecht und Alter der versicherten Personen und diese werden prozentual zum koordinierten Lohn festgesetzt

Folgende AnsÀtze sind vorgesehen:

Altersjahr
MĂ€nner Frauen Prozentsatz des koordinierten Lohnes
25-34 25-34 7%
35-44 35-44 10%
45-54 45-54 15%
55-65 55-64 18%

Die Finanzierung der jÀhrlichen Altersgutschriften wird von den Vorsorgeeinrichtungen festgelegt. Hierzu werden vom BVG lediglich Anhaltspunkte geliefert. Dabei wird der Grundsatz der kollektiven Finanzierung als Richtlinie angelegt:

Der Arbeitgeberbeitrag muss zumindest dieselbe Höhe betragen, wie die BeitrĂ€ge, die von den ArbeitnehmerInnen zur BHG beigesteuert werden mĂŒssen. Somit fĂŒhren die Arbeitgeber die gesamten Beitragszahlungen ab, die ArbeitnehmerbeitrĂ€ge werden direkt vom Lohn abgezogen. Genauso wie dies auch bei der AHV der Fall ist.

Die Pensionskasse richtet bei Unfall-InvaliditĂ€t oder Krankheit die Invalidenrente und die Invalidenkinderrenten aus. Auch nach Erreichen des Rentenalters werden diese BeitrĂ€ge weiterhin ausbezahlt. Zur Berechnung der Invalidenrente werden folgende AnsĂ€tze verfolgt: ZunĂ€chst wird das Altersguthaben hochgerechnet – zuzĂŒglich werden die kĂŒnftigen, bis zum Zeitpunkt des Vorsorgefalles angesparten Altersgutschriften, ohne Zins dazu addiert.

Folgende Leistungen sind vom BVG zu erwarten:

Invalidenleistung

Invalidenrente
Voraussetzungen

Bei einem InvaliditÀtsgrad von mindestens 40%:

  • Bei InvaliditĂ€t von 40% kommt eine Viertelrente zur Auszahlung
  • Bei InvaliditĂ€t von 50% kommt eine halbe Rente zur Auszahlung
  • Bei InvaliditĂ€t von 60% wird eine Dreiviertel Rente ausbezahlt
  • Bei InvaliditĂ€t von 70% belĂ€uft sich der Betrag auf eine volle Rente
Höhe

Im Jahr 2014 entsprach die jÀhrliche Invalidenrente 6,80% des bis zum Eintritt des InvaliditÀtsfalls hochgerechneten Altersguthabens.

Kinderrente
Voraussetzungen

Bei Altersrentnern bzw. -rentnerinnen erfĂŒllt bei deren Tod das jeweils betroffene Kind die Voraussetzung fĂŒr die Waisenrente. Dabei ist die Rente bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres vorgesehen; solange noch eine Ausbildung besteht, wird die Rente lĂ€ngstens bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres gezahlt.

Höhe

jÀhrlich 20% der Invalidenrente

Besonderheit: Kapitalabfindung
Voraussetzungen

Vom Reglement der Vorsorgeeinrichtung abhÀngig ist ein möglicher Kapitalbezug

Höhe

Eine einmalige Ausrichtung

Der jeweils ĂŒberlebende Ehegatte, Frau oder Mann, erhĂ€lt die Hinterlassenen Rente, sofern eine Unterhaltsverpflichtung fĂŒr die Kinder besteht, die Ehe mehr als fĂŒnf Jahre gedauert hat und die Person mindestens 45 Jahre alt ist. Wenn der jeweilige Ehegatte diese Voraussetzungen nicht erfĂŒllt, kommt eine einmalige Abfindung in Höhe von drei Jahresrenten zum Tragen.

Mit einer Wiederverheiratung erlischt der Anspruch auf Hinterlassenen Rente. Dasselbe gilt auch bei Scheidung, hierbei muss die Ehe jedoch mindestens 10 Jahre gedauert haben und im Scheidungsurteil eine einmalige Kapitalabfindung oder eine lebenslange Rente zugesprochen worden sein. Eine höhere Rente, als im Scheidungsurteil festgelegt, ist nicht möglich. Dabei gilt die Gleichstellung von eingetragenen Partnerinnen und Partner gegenĂŒber verheirateten Personen. Verheiratete und eingetragene Lebenspartner können sich gegenseitig als Bezieher der Hinterlassenen Leistung begĂŒnstigen. Voraussetzung hierfĂŒr: Beide mĂŒssen mindestens fĂŒnf Jahre vor ihrem jeweiligen Tod in einer Lebensgemeinschaft gelebt haben. Alternativ dazu, fĂŒr den Kindesunterhalt der gemeinsamen Kinder aufgekommen sein.

Das BVG sieht Folgende Leistungen vor:

Hinterlassenenleistung

Hinterlassenenrente (Witwe oder Witwer)
Voraussetzungen

Es mĂŒssen unterhaltspflichtige Kinder vorhanden oder die jeweils Überlebenden mĂŒssen mindestens 45 alt sein und die Ehe muss fĂŒnf Jahre mindestens gedauert haben. Bei Geschiedenen gelten beim Tod des geschiedenen Gatten folgende Hinterlassenenleistungen:

  • Mindestdauer der Ehe 10 Jahre;
  • Im Scheidungsurteil muss eine Kapitalabfindung oder eine lebenslange Rente zugesprochen worden sein;
  • der fĂŒr den Unterhalt des Kindes aufzukommende, geschiedene, ĂŒberlebende Ehegatte muss mindestens 45 Jahre alt sein.
Höhe pro Jahr

Diese betrÀgt 60% der vollen, bisher bezogenen Invaliden- oder Altersrente.

Kapitalabfindung des ĂŒberlebenden Ehegatten
Voraussetzungen

Wenn kein Anspruch auf eine Hinterlassenenrente besteht.

Höhe pro Jahr

3 Jahresrenten als einmalige Kapitalabfindung

Hinterlassenenrente fĂŒr eingetragene Partnerin oder Partner
Voraussetzungen
  • es werden drei Jahresrenten als einmalige Kapitalabfindung gewĂ€hrt
  • es besteht kein Anspruch auf Hinterlassenenrente
  • Hinterlassenenrente fĂŒr eingetragene Partnerin oder Partner: Die eingetragenen Partner/Innen mĂŒssen Ă€lter sein als 45 Jahre und die Partnerschaft muss 5 Jahre bestanden haben; alternativ hierzu fĂŒr den Kindesunterhalt aufgekommen sein.
  • Die eingetragene Partnerschaft in bei ihrer gerichtlichen Auflösung verheirateten Partnern gleichgestellt. Allerdings muss die eingetragene Partnerschaft mindestens ĂŒber 10 Jahre bestanden haben. Ebenso muss im Auflösungsurteil den Ex-Partnern/Innen eine Kapitalabfindung oder lebenslange Rente zugesprochen worden sein.
Höhe pro Jahr

60% der vollen Invaliden oder Altersrente

Kapitalabfindung fĂŒr eingetragene Partnerin oder Partner
Voraussetzungen

Wenn auf eine Hinterlassenenrente kein Anspruch besteht

Höhe pro Jahr

3 Jahresrenten als einmalige Kapitalabfindung

Hinterlassenenleistung fĂŒr nicht verheiratete oder nicht eingetragene Partnerinnen oder Partner
Voraussetzungen

Beim Tod des jeweiligen PartnerIn, muss eine Lebensgemeinschaft mindestens 5 Jahre zuvor bestanden haben; Unterhalt der gemeinsamen Kinder bezahlt worden sein sowie die reglementarischen Bestimmungen der jeweiligen Vorsorgeeinrichtung eingehalten worden sein. Altersrentner erhalten ebenfalls eine Hinterlassenleistung, wenn sie Kinder unter 18 Jahren haben, diese sich in Ausbildung befinden oder die eine 70%-ige InvaliditÀt aufweisen, lÀngstens aber bis zur Vollendung des 25.

Höhe pro Jahr

Der jeweilige Betrag wird im Vorsorgeeinrichtungsreglement festgesetzt.

Waisenrente
Voraussetzungen

Waisenrente gibt es fĂŒr Kinder, die unter 18 Jahren alt sind, sich in Ausbildung befinden oder die eine 70%-ige InvaliditĂ€t aufweisen, lĂ€ngstens aber bis zur Vollendung des 25. Altersjahres.

Höhe pro Jahr

Die Waisenrente betrÀgt 20% der vollen Alters- und Invalidenrente

Besonderheit: Kapitalabfindung
Voraussetzungen

Ein Kapitalbezug ist möglich, jedoch AbhÀnging vom Reglement der Vorsorgeeinrichtung

Höhe pro Jahr

einmalige Abfindung

Leistungen aus der MilitĂ€rversicherung oder der Unfallversicherung (UVG) werden immer zuerst ausgerichtet. Dies gilt auch dann, wenn aus der BVG eine Leistungspflicht fĂŒr den gleichen Versicherungsfall bestehen wĂŒrde. Hinterlassenen- und Invalidenleistungen nach BVG, werden also dann ausgerichtet, wenn, zusammen mit anderen EinkĂŒnften, 90 Prozent des voraussichtlich entgangenen Verdienstes nicht ĂŒberschritten werden. So werden ÜberentschĂ€digungen vermieden und Versicherte nicht bessergestellt, als dies ohne den Eintritt des Schadensfalles der Fall gewesen wĂ€re.

Vorsorgeschutzerhalt

Sobald Versicherte vor dem Versorgungsfall, etwa im Alter, bei Tod oder bei InvaliditĂ€t, die Vorsorgeeinrichtung verlassen, steht Ihnen eine Austrittsleistung zu. Dabei wird vom FreizĂŒgigkeitsfall gesprochen. Dieser liegt etwa bei einem Arbeitsplatzwechsel vor, wenn Arbeitnehmer nicht unmittelbar nach Verlassen des bisherigen Unternehmens eine neue Arbeitsstelle antreten.

In diesem Fall wird von der Vorsorgeeinrichtung die aktuelle Austrittsleistung an die Vorsorgeeinrichtung des neuen Arbeitgebers ausbezahlt. Andernfalls muss der Versicherte der Vorsorgeeinrichtung rechtzeitig mitteilen, wohin die Austrittsleistung ĂŒberwiesen werden soll. Dabei hat die versicherte Person die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten: Die Leistung kann auf ein auf den Namen des Bezugsberechtigten lautenden FreizĂŒgigkeitskontos bei einer Bankstiftung erstattet – ebenso eine FreizĂŒgigkeitspolice bei einer Versicherungsgesellschaft gewĂ€hlt werden. Somit bleibt der Vorsorgeschutz des Versicherten erhalten, denn dieses Kapital wird nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen an Versicherte bar ausbezahlt.

Meldet sich der Versicherte nicht bei der Vorsorgeeinrichtung, um dieser mitzuteilen wohin die Leistung bei Austritt ĂŒberwiesen werden soll, muss die Austrittsleistung spĂ€testens zwei Jahre nach Eintritt des FreizĂŒgigkeitsfalls an die Auffangeinrichtung ĂŒberwiesen werden.

Wurden Guthaben bei Einrichtungen beruflicher Vorsorge vergessen, haben die Versicherten die Möglichkeit sich an die Zentralstelle der zweiten SĂ€ule zu wenden. Dort wird ihnen dann entsprechende Auskunft erteilt. Die FreizĂŒgigkeitseinrichtungen und Vorsorgeeinrichtungen sind dann dazu verpflichtet, jĂ€hrliche Meldung an die Zentralstelle der zweiten SĂ€ule zu vollziehen.

Bei Arbeitslosigkeit der versicherten Person, sind die Risiken wie InvaliditĂ€t und Tod nach wie vor in der obligatorischen beruflichen Vorsorge abgesichert. Die Voraussetzung dafĂŒr ist allerdings, dass diese EntschĂ€digungen oder Taggelder aus der Arbeitslosenkasse beziehen. Die Wartezeit betrĂ€gt in der Regel fĂŒnf Tage und als weitere Voraussetzung muss der Tageslohn CHF 80.90 im Jahre 2014 oder CHF 81.20 ab dem Jahre 2015 ĂŒbersteigen. Dabei werden die PrĂ€mienzahlungen paritĂ€tisch, also je zur HĂ€lfte, von der Arbeitslosenkasse und den versicherten Personen getragen. Diese Versicherung ist der Auffangeinrichtung untergeordnet. Eine Befreiung von diesem Vorsorgeschutz ist dann möglich, wenn die versicherte Person noch keinen neuen Arbeitsplatz gefunden hat oder eine freiwillige Versicherung vorliegt.


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